Information icon.svg Marsch für das Leben in Berlin (und Köln), Termin: 21. September 2024, Ort: Brandenburger Tor, Uhrzeit: 13:00 Uhr - Info[ext] 1000plus.jpg
Information icon.svg MediaWiki[wp] ist männerfeindlich, siehe T323956.
Aktueller Spendeneingang: !!! Spenden Sie für Hosting-Kosten im Jahr 2024 !!! Donate Button.gif
52,3 %
628,00 € Spendenziel: 1.200 €
Die Bericht­erstattung WikiMANNias über Vorgänge des Zeitgeschehens dient der staats­bürgerlichen Aufklärung. Spenden Sie für eine einzig­artige Webpräsenz, die in Deutschland vom Frauen­ministerium als "jugend­gefährdend" indiziert wurde.
Logo - MSI.png
Besser klug vorsorgen, als teuer draufzahlen. - MSI
Die "Indizierung"[ext] der Domain "de.wikimannia.org" durch die Bundes­prüf­stelle für jugend­gefährdende Medien am 9. Januar 2020 ist illegal und deswegen rechtlich nichtig/unwirksam[wp]. Der Staatsfeminismus versucht alle Bürger zu kriminalisieren, die auf "wikimannia.org" verlinken, wobei massiv mit Einschüchterung und Angst gearbeitet wird. Bis zu dem heutigen Tag (Stand: 22. Juli 2024) wurde WikiMANNia weder ein Rechtliches Gehör gewährt noch wurden die Namen der Ankläger und Richter genannt. Ein Beschluss ohne Namens­nennung und Unterschrift ist Geheimjustiz und das ist in einem Rechtsstaat illegal und rechtlich unwirksam. Dieser Vorgang deutet auf einen (femi-)faschistoiden Missbrauch staatlicher Institutionen hin. Judge confirms the mothers right of possession and justifies it with the childs welfare.jpg
Rolle des Staates in der Familie
WikiMANNia schützt die Jugend vor familien­zerstörender Familienpolitik und staatlicher Indoktrination. All die Dinge, wovor Jugendliche geschützt werden müssen - Hass, Hetze, Aufruf zur Gewalt und Pornographie - gibt es hier nicht. WikiMANNia dokumentiert lediglich die Wirklichkeit, ohne sich mit dem Abgebildeten, Zitierten gemein zu machen, ohne sich das Dargestellte zu eigen zu machen. In WikiMANNia erfahren Sie all das, was Sie aus Gründen der Staatsräson nicht erfahren sollen.
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu benachteiligen, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und aus­zu­beuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Rouven Laur

Aus WikiMANNia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hauptseite » Personen-Portal » Rouven Laur

Rouven Laur
Den Opfern einen Namen geben!
Gelebt 10. März 1995[1]–2. Juni 2024
Beruf Polizist
URL #SagIhreNamen

Rouven Laur (1995-2024) war ein deutscher Polizei­hauptkommissar, der bei seiner Dienstausübung Opfer eines von einem islamisch-fundamentalistisch motivierten Einzeltäter verübten Messeranschlags wurde, der von Bundeskanzler[wp] Scholz in einer Regierungserklärung[wp] am 6. Juni 2024 als "Ausdruck [...] eines radikalen Islamismus" und "Terror" eingestuft wurde.[2]

Leben

Laur wuchs in Neckarbischofsheim auf und war vier Jahre lang in Neckargemünd im Polizeidienst tätig. In Mannheim wollte er den Aufstieg in den höheren Polizeidienst absolvieren.[3]

Der Polizist schritt im Rahmen seines Dienstes am 31. Mai 2024 in einen Messerangriff[wp] auf dem Mannheimer Marktplatz[wp] ein, bei dem ein mutmaßlich islamistisch motivierter 25-jähriger Afghane[4] namens Sulaiman Ataee[5] mit einem Messer auf den Islamkritiker Michael Stürzenberger einstach und insgesamt sechs Menschen schwer verletzte. Nachdem Laur einen Beteiligten von der Situation entfernt hatte, stach ihm der Angreifer hinterrücks mehrmals in Kopf und Nacken.[6][7] Laur erlag seinen schweren Verletzungen, wurde aber zunächst künstlich am Leben erhalten, weil er Organspender war.[8] Am 2. Juni 2024 um 17:03 Uhr wurden die Maschinen abgestellt.[9] Er wurde 29 Jahre alt.

Gedenken

In den Tagen nach dem Vorfall fanden Gedenk- und Trauer­veranstaltungen in Mannheim sowie an anderen Orten der Bundesrepublik Deutschland statt.[10][11][12][13][14][15][16][17] Der Deutsche Bundestag erhob sich im Gedenken an Rouven Laur am 5. Juni 2024 zu einer Trauerminute.[18] Auch der Hessische Landtag[wp] gedachte seiner in einer Schweigeminute.[19] Die Stadt Mannheim widmete den Mannheimer Marktplatz für vierzehn Tage als Gedenkort für den ermordeten Rouven Laur und die anderen Opfer der Messerattacke vom 31. Mai.[20]

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas erinnerte vor der Bundestags­sitzung am 5. Juni 2024 an den getöteten Polizisten.

Zitat: «Rouven L. starb, weil er bei einer politischen Veranstaltung ein wichtiges Grundrecht unserer Demokratie verteidigte: die Meinungsfreiheit. Sein Tod erschüttert uns alle zutiefst. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. (...) Rouven L. ist für unsere freiheitliche Demokratie gestorben.» - Bärbel Bas, 5. Juni 2024, im Deutschen Bundestag.[21]

In seiner Regierungserklärung im Bundestag nannte Bundeskanzler[wp] Scholz am 6. Juni 2024 Rouven Laur einen "jungen, heldenhaften Polizisten".

Zitat: «Er hat sein Leben eingesetzt für unsere Freiheit und unsere Sicherheit. Unsere Herzen sind schwer. Wir denken in diesen schweren Stunden voller Mitgefühl an seine Familie und Freunde.» - Olaf Scholz, 6. Juni 2024, im Deutschen Bundestag.[22]

Zum Gedenken an Laur rief die Polizei Baden-Württemberg für Freitag, 7. Juni 2024, um 11:34 Uhr, zu einer landesweiten Schweigeminute auf. An allen Streifenwagen der Polizei in Baden-Württemberg war schon zuvor ein Trauerflor angebracht worden. Die Beflaggung an Dienstgebäuden der Polizei und des Innenministeriums wurde auf Halbmast[wp] gesetzt.[23] Auch in anderen Bundesländern gedachten Polizeikollegen Laur. Beispielsweise in ganz Rheinland-Pfalz traten am 7. Juni 2024 zum Tatzeitpunkt Polizeibeamte vor die Polizeigebäude, um ihre Solidarität mit den Kollegen in Baden-Württemberg und ihre Anteilnahme zu zeigen.[24][25]

Reaktionen

Im Berliner Abgeordnetenhaus[wp] hat am Donnerstag ein pietätloser Zwischenruf aus den Reihen der Grünen-Fraktion für Empörung und Unverständnis gesorgt. Berlins Innensenatorin Iris Spranger[wp] (SPD) hielt in der Plenarsitzung eine kurze Rede zum Gedenken an den im baden-württembergischen Mannheim ermordeten Polizisten.

Ausschnitte eines Zwischenrufs ohne jegliches Anzeichen von Empathie fanden unvermeidlich den Weg in die sozialen Medien und sorgten für Diskussionen. Erst am späten Abend wollte Tuba Bozkurt[wp][26], die Fraktions­sprecherin der Grünen für Antidiskriminierung, ihren Fauxpas eingestehen und sich entschuldigen.

Die Senatorin Spranger wollte in Anwesenheit von Berliner Polizeibeamten auf der Gästeloge die jüngsten Ereignisse aus Mannheim zusammenfassen und die Anteil­nahme des Berliner Landesparlaments demonstrieren, als sie nach wenigen Sekunden durch einen Zwischenruf unterbrochen wurde. Spranger begann ihre Rede zunächst mit den Worten:

"Der schreckliche Tod von Mannheim zeigt uns natürlich, dass wir bei der Migration ..."

Unmittelbar erfolgte der Zwischenruf: "Mannheim ist tot?" Begleitet wurde die hämische Frage von einigen Lachern aus den Reihen der Grünen-Fraktion. Das Plenarprotokoll verortete ebenfalls diese Unterbrechung bei der Grünen-Fraktion, so dokumentiert es jedenfalls der Berliner Tagesspiegel: "Lachen bei den Grünen."[27] Spranger unterbrach also ihre Rede, um zu kommentieren:

"Ich würde darüber nicht lachen, weil: Da oben sitzen Kolleginnen und Kollegen ...", womit sie die anwesenden Vertreter der Berliner Polizei meinte.

Dann richtete Spranger mahnende Worte direkt an die gesamte Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit der Bemerkung, sie hoffe, dass "die Sicherheit von Einsatzkräften für alle Parlamentarier an erster Stelle steht".

Der Eklat zog unmittelbar auch Kreise in der Berliner Politik. Am Abend reagierte dann ganz genderkorrekt das Social Media-Team der Berliner Grünen:

Zitat: «Dieser Zwischenruf war falsch. Wir werden dies in der Fraktion aufarbeiten. So etwas wird sich nicht wiederholen. Die uneingeschränkte Anteilnahme unserer Fraktion gilt dem getöteten Polizisten Rouven L., seiner Familie und seinen Kolleg*innen.» - Grüne Fraktion Berlin[28]

Zudem sah sich anscheinend auch der Grünen-Vorsitzende Omid Nouripour dazu genötigt, via X-Posting und mit Bezug auf seine Parteikollegin Worte des Bedauerns zu verbreiten:

Zitat: «Richtig, dass ihr das aufarbeitet. Ein solches Verhalten ist unanständig. Ich entschuldige mich im Namen meiner Partei bei den Angehörigen von Rouven L. dafür. Wenn die Familie eines Mordopfers am Grabe steht, gibt es nichts zu lachen.»[29]

Andere Spitzenpolitiker der Grünen kommentierten den Vorfall bis jetzt nicht.

Nach der nunmehr angekündigten "Aufarbeitung" meldete sich dann im Verlauf des Abends die Verursacherin selbst zu Wort. Auf X teilte Tuba Bozkurt mit:

Zitat: «Ich möchte für meinen Zwischenruf im Abgeordnetenhaus um Entschuldigung bitten. Er war pietätlos und unanständig und ich bereue ihn zutiefst. Die Angehörigen, Freund:innen und Kolleg:innen von Rouven L., die ich damit verletzt habe, bitte ich aufrichtig um Entschuldigung.»[30]

Sie würde nun "versprechen, das wird sich nicht wiederholen". Es läge ihr zudem "nichts ferner, als nach dieser schrecklichen Tat den Eindruck von Spott zu erwecken".[31]

Laut dem Tagesspiegel berichteten mehrere Abgeordnete, darunter auch ein CDU-Vertreter, über das durch den hämischen Zwischenruf ausgelöste Entsetzen unter den anwesenden Polizeibeamten. "Sie haben sich nach vorn gebeugt und suchend umgeschaut, wer zu so etwas in der Lage ist." Die Berliner Innensenatorin Iris Spranger teilte dem Tagesspiegel am Abend mit: "Ich bin absolut entsetzt über solche Äußerungen und darüber, dass ein Menschenleben offensichtlich keine Rolle spielt."

RT Deutsch[32]
WikiMANNia-Kommentar
Diese Äußerungen der Innensenatorin sind leider auch fragwürdig aufgrund der Tatsache, dass in einem demokratischen Rechtsstaat die oberste Priorität auf dem Schutz seiner Staatsbürger liegt, also der Sicherheit derer, die die Sicherheitskräfte beschützen sollen und nicht der persönlichen Sicherheit des Personals der staatlichen Sicherheitskräfte selbst. Andernfalls wären die Sicherheitskräfte dysfunktional. Und so stellt die Aussage der Innensenatorin eine verräterische Selbstoffenbarung der Haltung denjenigen Menschen gegenüber dar, denen der Anschlag ursprünglich galt. Überdies verleihen der Staat und die Politiker der eigenen Selbstüberhöhung Nachdruck, indem sie sich selbst in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stellen.

Einzelnachweise

  1. Eine Kerze für Rouven Laur
    Geboren am 10.03.1995 in München
    Gestorben am 02.06.2024 in Mannheim
  2. Bundeskanzler Scholz zum Messerangriff in Mannheim: "Terror sagen wir den Kampf an", Tagesschau am 6. Juni 2024
    Anreißer: Bundeskanzler Scholz hat im Bundestag den tödlichen Messerangriff in Mannheim als Terror bezeichnet. Er kündigte auch Maßnahmen an, um "Schwerstkriminelle" vermehrt abschieben zu können.
  3. dserver.bundestag.de, Moritz Oppelt (CDU) im Deutschen Bundestag, 20. Wahlperiode - 172. Sitzung. Berlin, 6. Juni 2024, S. 22170
  4. Behörden: Täter war wohl islamistisch motiviert, Süddeutsche Zeitung am 4. Juni 2024
  5. Sulaiman Ataee: Stürzenberger-Attentäter war neun Jahre illegal in Deutschland, Apollo News am 3. Juni 2024
    Auszug: Der 25-jährige Afghane, der am Freitag eine Messer-Attacke auf Islamkritiker Michael Stürzenberger, dessen Mitstreiter und Polizisten verübte, hielt sich jahrelang illegal in Deutschland auf. [...]
    Ataee war, wie aus der Asyl-Akte hervorgeht, über die jetzt die Welt berichtet, im März 2013 nach Deutschland gekommen und hatte Asyl beantragt. Der Antrag wurde 2014 abgelehnt, seitdem lebte er illegal im Land - eine Abschiebung fand aber nicht statt. 2017 machte der Mann einen Hauptschul­abschluss, sein Hobby war der Kampfsport Taekwondo[wp].
    Nach neun Jahren illegalen Aufenthalts bekam er im Jahr 2023 einen Aufenthaltstitel von den deutschen Behörden: Er hatte mit einer deutschen Staatsangehörigen ein Kind bekommen, das die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Mit dem Sorgerecht für das Kind bekam er nun eine befristete Aufenthalts­genehmigung. Zwischen 2020 und 2023 ließ er sich offenbar bereits einen Vollbart wachsen.
    Was für viele beim Zeitpunkt des Angriffes bereits klar war, bestätigt sich jetzt: Sulaiman Ataee hatte offensichtlich einen islamistischen Hintergrund. Das zeigt auch ein YouTube-Kanal, der dem Mann mutmaßlich gehörte - wo eine Taliban-Flagge sein Profilbild schmückte. In den letzten Monaten sollen auf dem inzwischen gelöschten Kanal laut Welt zudem immer wieder Videos des afghanischen Terror-Predigers Ahmad Zahir Aslamiyar hochgeladen worden sein.
    Aslamiyar war Taliban[wp]-Kommandeur und starb in Afghanistan offenbar im Kampf mit westlichen Truppen. Seitdem gilt er für viele Islamisten als Märtyrer[wp], so auch für den ISIS-K, den afghanischen IS-Ableger, der sich noch radikaler als die dort nun regierenden Taliban positioniert.
  6. Sebastian Eder: Getöteter Polizist: Im Chaos von Mannheim traf er die richtige Entscheidung, Frankfurter Allgemeine Zeitung am 3. Juni 2024
  7. Patrick Kern: Messerattacke mit sechs Opfern in Mannheim: Was wir wissen - und was nicht, Neue Osnabrücker Zeitung am 3. Juni 2024
  8. Elisa David: Ein einsamer Held - Oberkommissar Rouven L. opferte sich in Mannheim im Kampf für die Freiheit. Wie konnte es so weit kommen? - Eine Analyse, Apollo News am 2. Juni 2024
    Anreißer: Der Polizist, der beim Angriff auf den Islam-Kritiker Michael Stürzenberger, schwer verletzt wurde, wird nur noch durch eine Herz-Lungen-Maschine am Leben gehalten - für eine Organspende. Er wurde erstochen, während er seine Pflicht erfüllte.
    Eine Tat, die sich für die Beteiligten in wenigen Sekunden abspielte, ist für das Internet und die ganze Welt nicht nur ständig abrufbar, sondern auch mit einem Replay-Button versehen. Es dauert nicht lange, da liegt der Fokus nicht mehr auf der Frage, wer der Täter ist, auch nicht mehr wer Stürzenberger ist und was es mit der Versammlung auf dem Mannheimer Marktplatz[wp] auf sich hatte.
    Im Fokus steht nun das Handeln der Polizisten. Die Rede ist von Polizeiversagen. Wie konnte der Angreifer so viele Menschen verletzen? Hat ein Polizist den Falschen angegriffen? Handelten die Beamten zu zögerlich? Das sind Fragen, die man sich nicht nur in Deutschland stellt. Die Tat fand auch im Ausland eine große mediale Bericht­erstattung. Auf den sozialen Medien werden die Polizisten und mit ihnen Deutschland international zum Gespött.
    Griff die Polizei den Falschen an?
    Verbreitet werden Screenshots, auf denen zu sehen ist, wie sich ein Polizist nicht auf den bewaffneten Angreifer, sondern einen anderen Mann in blauer Jacke stürzt. Dieser Mann in blau wird als mutiger Retter betitelt, der sich furchtlos auf den Angreifer gestürzt haben soll, nur um dann von der Polizei angegriffen zu werden. Aus einem Video, das einen anderen Winkel zeigt, ergibt sich ein anderes Bild. Der vermeintliche Retter scheint nicht auf den Angreifer selbst losgegangen zu sein, sondern schlug wohl versehentlich auf einen anderen Helfer ein, der den Terroristen fixieren wollte. Dann springt der Polizist auf ihn, reißt ihn dadurch von dem Gerangel weg. Plötzlich rammt ihm der Islamist ein Messer in den Nacken, zerschneidet ihm die Stirn, sticht nochmal in den Nacken.
    Dieser Polizist heißt Rouven L., er ist Oberkommissar und laut Medienberichten erst Ende 20. Bereits seit dem Tag des Angriffes spekuliert die Presse über seinen Tod. Nach Berichten u.a. der Bild ist davon auszugehen, dass er hirntot ist. Er wird künstlich am Leben gehalten, um eine Organspende möglich zu machen. Die Polizei will das nicht bestätigen, doch auch nicht dementieren. Die Messerstiche sollen sein Gehirn beschädigt haben.
    Rouven L. ist wohl tatsächlich der einzige der Polizisten, der schnell und richtig gehandelt hat. Aus seiner Perspektive zu dem Zeitpunkt sprach alles dafür, den Mann in Blau von dem Geschehen zu trennen - ob er ihn nun für den Angreifer hielt oder erkannte, dass er auf den Falschen einschlug.
    Er hätte jedoch Rückendeckung gebraucht. Wenn sich ein Polizist den Mann in Blau, einer den tatsächlichen Angreifer geschnappt hätte, hätte die Situation deeskaliert werden können. Seine Kollegen stehen jedoch einige Meter entfernt. Man hört eine hysterische Frauenstimme mehrmals "Messer weg!" brüllen. Als der Schuss fällt, der den Terroristen endgültig außer Gefecht setzt, sind bereits fünf Menschen verletzt, zwei davon schwer.
    Der Schuss selbst, so beurteilen es verschiedene Sicherheits­experten und Ausbilder, war vorbildlich. Sicherer Stand, so wie es gelehrt wird, schnelle Reaktions­geschwindigkeit. Es lässt sich auch schwer argumentieren, dass zu spät geschossen wurde, da anfangs zu viele Menschen in der Schusslinie waren und möglicherweise der Falsche getroffen worden wäre. Doch man hätte Rouven nicht alleine auf den Messermann zulaufen lassen dürfen.
    Polizeiliches Verhalten zu bewerten ist schwierig. Man kann es nicht nach den Fähigkeiten und Reaktionen eines Durch­schnitts­menschen beurteilen, da es ihr Job ist, in Gefahren­situationen einzugreifen. Trotzdem bleiben sie Menschen. Flucht­instinkte, Angst und Panik sind nachvollziehbar, doch wie viel davon dürfen sich Polizisten leisten?
    Im Video ist zu sehen, wie sich nur ein Polizist in die Gefahr stürzt, während seine Kollegen in sicherer Entfernung stehen. Als sich der auf den Boden geworfene Angreifer wieder aufrichtet, machen sie alle einen Satz nach hinten. Kurze Zeit später wird er dem ungeschützten Kollegen ein Messer in den Nacken rammen. Das kurze Zeitfenster, in dem der Angreifer sich aufrappeln muss, wird nicht genutzt, um ihn außer Gefecht zu setzen.
    Doch fast alle anwesenden Beamten weichen einen Schritt zurück, statt sich gemeinsam auf den Angreifer zu stürzen. Außer einer Polizistin. Die dreht sich um und rennt einfach. Sie läuft weg, während ihr Kollege abgestochen wird. Und: Sie dreht einem bewaffneten Angreifer den Rücken zu.
    Es ist zwingend notwendig, dass Sachverständige sich noch ausgiebig mit den Video­aufnahmen vom Freitag­nachmittag aus­einander­setzen. Jeder anwesende Polizist sollte sich mit seinem eigenen Verhalten an diesem Tag aus­einander­setzen. Die Konsequenzen, die aus diesem Einsatz gezogen werden, sollten nicht weich gewaschen werden. Das ist man dem Kollegen schuldig.
    Ganz offensichtlich hat niemand mit so einem Attentat gerechnet. Die Schuld hierfür liegt weniger bei den einzelnen Polizisten und mehr bei der Einsatz­leitung und der Politik. Ganz grundsätzlich muss man sich die Frage stellen: Fühlen wir uns in Deutschland noch zu sicher?
    Fühlen wir uns noch zu sicher?
    Baden-Württemberg ist nach dem Sicherheits­bericht 2023 des Landes­innen­ministeriums eines der sichersten Länder Deutschlands. Doch laut der polizeilichen Kriminal­statistik registrierte die Polizei des Bundeslandes im Jahr 2023 594.657 Straftaten, was einen Anstieg von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Der Anstieg wurde damals maßgeblich auf ausländer­rechtliche Verstöße zurückgeführt, etwa illegale Einwanderung oder illegaler Aufenthalt.
    Ausländerrechtliche Verstöße ausgelassen, ließ sich bei der übrig bleibenden Allgemein­kriminalität erkennen, dass diese hauptsächlich eine Zunahme etwa von Laden­diebstählen oder dem Erschleichen von Leistungen, vor allem Schwarzfahren, abbildete. Doch auch die Gewalt­kriminalität im öffentlichen Raum war 2023 enorm gewachsen und stieg um 12,3 Prozent auf ein Zehnjahreshoch. Jeder zweite Verdächtige ist dabei laut Statistik "nicht deutsch".
    Besonders die Zunahme des Gebrauchs von Messern zur Begehung von Gewaltdelikten veranlasste die Behörden bereits 2022, erstmals Messer­angriffe als eigene Kategorie in der Statistik zu erfassen. Im Vergleich zu 2022 ist die Zahl der Messer­angriffe in Baden-Württemberg vergangenes Jahr um 13,5 Prozent auf 1.295 Fälle gestiegen. 29 Menschen wurden tödlich verletzt, 209 schwer verletzt, 1.556 durch Messer bedroht.
    Mehr Politikversagen als Polizeiversagen
    Tatsache ist: Die Politik hat das Problem erkannt. Und das schon seit Jahren. Sie hat die Zahlen schwarz auf weiß. Und sie erkannte sogar den Handlungsbedarf. Doch das Handeln blieb trotzdem aus. Aus der Kampagne gegen Messer­angriffe sind in erster Linie nur zwei Maßnahmen hervorgegangen: Das Erfassen der Messer­angriffe in den Statistiken und die Schaffung der rechtlichen Möglichkeit für Kommunen "Waffen­verbots­zonen" einzuführen.
    Zu den wenigen Städten, die davon Gebrauch machen, zählt Mannheim. Der Mannheimer Marktplatz, auf dem die Messer­attacke stattfand, fällt in diese Waffen­verbots­zone. Das Bußgeld von bis zu 10.000 Euro wird den Angreifer aber nicht betreffen, da die Verbotszone nur von 20 Uhr abends bis 6 Uhr morgens gilt, der Angriff ereignete sich jedoch um 11:35 Uhr am Tag. Doch im Ernst hätte auch ein ganztägiges Verbot den Angreifer kaum umgestimmt. Das hat das deutsche Strafgesetzbuch ja auch nicht.
    Die Handlungen der Politik haben absolut nichts nicht dazu beigetragen, den Angriff zu verhindern oder zu mildern. Die Polizisten waren komplett überrumpelt, nicht ausreichend ausgerüstet und nicht ausreichend vorbereitet. Man kann bei objektiver Begutachtung des Videos Fehler der einzelnen Polizisten erkennen. Allen voran, dass Rouven L., der auf sie vertraut hat, keine Rückendeckung bekommen hat. Doch in erster Linie fehlte es an Rückendeckung durch die Politik. Und so bleibt Rouven L. ein einsamer Held, der sich opferte, um die wichtigste politische Freiheit überhaupt zu verteidigen - und wird auch Opfer einer Politik, die so lange wegsah, bis es zu spät war.
  9. POL-MA: Mannheim: Stellungnahme der Polizeivizepräsidentin Ulrike Schäfer zum Tod eines Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Mannheim, Presseportal am 4. Juni 2024
  10. Dagmar Kwiatkowski: Mannheim: Mahnwache und Menschenkette "gegen Gewalt, Hass und Hetze", Südwestrundfunk am 2. Juni 2024
  11. Mahnwache nach Messerangriff - Rangeleien zwischen Polizisten und Antifa, Die Welt am 3. Juni 2024
  12. Stephanie Bach: Wunsch nach Frieden und Zusammenhalt - 8.000 Menschen versammeln sich in Mannheim, Mannheim24 am 4. Juni 2024
  13. Stilles Gedenken an getöteten Polizisten in Mannheim, Stern am 7. Juni 2024
  14. Schweigemarsch. Polizisten gedenken dem [sic!] ermordeten Rouven L., B.Z., Online-Portal der Berliner Zeitung am 7. Juni 2024
  15. Melanie Kummer: Heppenheim Messerangriff in Mannheim: 500 Menschen gedenken Rouven Laur, WNOZ am 4. Juni 2024
  16. Getöteter Polizist aus Mannheim: Heute stilles Gedenken an Rouven Laur - Sorge vor Demos, Berliner Zeitung am 7. Juni 2024
  17. Adrian Hoffmann: In Mannheim getöteter Polizist: Neckarbischofsheim organisiert Gedenkveranstaltung, Stimme am 5. Juni 2024
    Anreißer: Der bei der Mannheimer Messerattacke getötete Polizist Rouven L. stammte aus Neckarbischofsheim. Nun gedenkt seine Heimat ihm mit einer Veranstaltung - und Tausende wollen kommen.
  18. Bundestag trauert um den in Mannheim getö­teten Polizisten Rouven L., bundestag.de am 4. Juni 2024
  19. Hessischer Landtag gedenkt in Schweigeminute dem [sic!] getöteten Polizisten Rouven L., hessischer-landtag.de am 4. Juni 2024
  20. Mannheim erklärt Marktplatz zu Gedenkort, Mannheim.de am 4. Juni 2024
  21. Plenarprotokoll der 171. Sitzung des 20. Deutschen Bundestags, 5. Juni 2024
  22. Plenarprotokoll der 172. Sitzung des 20. Deutschen Bundestags, 6. Juni 2024
  23. Roland Müller: Nach Messer-Attacke in Mannheim: #FürRouven - Polizei ruft zu landesweiter Schweigeminute auf, Südwest Presse am 5. Juni 2024
  24. Auch RLP erinnert an den getöteten Polizisten Rouven Laur, SWR aktuell am 7. Juni 2024
  25. Julius Geiler, Marius Gerards: Schweigemarsch für Rouven L. in Berlin: Tausende Beamte erinnern an getöteten Mannheimer Polizisten, Der Tagesspiegel am 7. Juni 2024
    Anreißer: Rouven L. wollte helfen und wurde selbst getötet: Mit einem Trauermarsch durch die Innenstadt haben am Freitag tausende Berliner Polizisten ihres erstochenen Mannheimer Kollegen gedacht.
  26. Anmerkung: Tuba Bozkurt ist eine in Deutschland geborene Türkin. Nach ihrer Schulausbildung absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Fremd­sprachen­assistentin in Mannheim (sic!), anschließend absolvierte sie das Abitur und studierte 2009 bis 2014 Politik­wissen­schaft an der Technischen Universität Darmstadt und an der Autonomen Universität Barcelona; ein Abschluss ist (laut WikiPrawda) nicht bekannt. Während ihres Studiums absolvierte sie 2011 ein Praktikum der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv. Bozkurt trat am Beginn ihres Studiums im Jahr 2009 der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei.
  27. Julius Betschka, Alexander Fröhlich: Grüne lachen bei Debatte über ermordeten Polizisten: Entsetzen im Berliner Abgeordnetenhaus nach Zwischenruf zu Mannheim, Der Tagesspiegel am 7. Juni 2024
    Anreißer: Bei einer Rede von Berlins Innensenatorin Iris Spranger ruft eine Grünen-Politikerin hämisch dazwischen, andere Grüne lachen. Die SPD-Politikerin ist entsetzt. Die Fraktion kündigt eine Aufarbeitung an.
  28. X: @GrueneFraktionB - 6. Juni 2024 - 20:34 Uhr
  29. X: @nouripour - 6. Juni 2024 - 20:56 Uhr
  30. X: @TubaBozkurt - 6. Juni 2024 - 20:58 Uhr
  31. X: @TubaBozkurt - 6. Juni 2024 - 20:58 Uhr
  32. Eklat im Berliner Senat: Grünen-Politikerin amüsiert sich über Gedenkworte zum Polizisten-Mord, RT Deutsch am 7. Juni 2024
    Anreißer: Berlins Innensenatorin Iris Spranger[wp] (SPD) gedachte in einer Rede des ermordeten Mannheimer Polizisten. Eine Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen, in dieser Fraktion auch Sprecherin für Antidiskriminierung, kommentierte die Rede hämisch und zog auch diverse Lacher ihrer Fraktion auf sich. Die anwesenden Polizisten waren schockiert.
    "Mannheim ist tot?" - Grünen-Politikerin lacht über Polizisten-Mord, RT Deutsch auf Odysee am 7. Juni 2024, 1:01 Min.

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Rouven Laur (7. Juni 2024) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.