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Ewiges Regiment

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Die Aktion "Ewiges Regiment" in Moskau, 9. Mai 2015
Wladimir Putin mit dem Bild seines Vaters am Tag des Sieges 2015
Teilnehmer der Aktion in Donezk, 2015
"Ewiges Regiment" in Maikop[wp], 9. Mai 2016

Ewiges Regiment (russisch Бессмертный полк, Bessmertny polk) ist eine zivil­gesellschaftliche Aktion in Russland und weiteren Staaten zum Tag des Sieges, bei welcher die Teilnehmer sich öffentlich zu einem Gedenkmarsch versammeln und die fotographischen Bildnisse ihrer Familien­mitglieder mit sich tragen, die im Großen Vater­ländischen Krieg[wp] gekämpft haben.

Geschichte

Es gab bereits vor der heutigen Aktion namens "Ewiges Regiment" Veranstaltungen ähnlicher Art. Es fand bereits 1965 ein Marsch von Schülern, die die fotographischen Abbilder von Veteranen trugen, in Nowosibirsk[wp] statt. In der west­sibirischen Stadt Tjumen[wp] trugen im Jahr 2007 auf Anregung des Veteranen­verbandes Bürger beim Umzug Fotos anderer Veteranen. Zwei Jahre später ereigneten sich solche Umzüge auch in Kemerowo[wp], Kasan[wp] und Nowosibirsk sowie 2010 Moskau, dessen offizieller Name "Parade der Sieger" lautete. Ein Gedenkmarsch dieser Art fand erstmalig unter dem derzeitigen Namen auf Initiative eines ehemaligen Journalisten in Tomsk[wp] im Jahr 2012 statt. Im Jahr 2013 wurde die Aktion bereits in 30 Städten, im Jahr 2014 in 120 Städten - auch in der Ukraine und in Kasachstan[wp] - mit einer halben Million Teilnehmern, 2015 in 500 Städten durchgeführt.

Das der Aktion zu Grunde liegende Anliegen besteht darin, die Geschichte der eigenen Großeltern kennenzulernen und zu bewahren.[1] Auf dem Internet­auftritt der Bewegung erfolgte die Archivierung von Familien­geschichten, bis 2022 waren bereits etwa 900.000 auf der Website zu finden.[2]

Die Tomsker Organisatoren beklagten zunehmende Versuche durch Politiker und Behörden, das "Ewige Regiment" für politische Ziele zu missbrauchen.[3] Wie alle zivil­gesellschaftlichen Veranstaltungen, welche eine gewisse Anzahl Menschen mobilisieren konnten, wurde auch das Ewige Regiment von der Regierung vereinnahmt.[4][5] - anstelle von Friedens­wünschen trat "giftige Kriegs­propaganda". Jede spätere Erwähnung des "Ewigen Regiments" im Zusammenhang mit "Patriotismus" ("wie Imperialismus und Nationalismus heute genannt werden"), sei ein Stich ins Herz des Mitgründers Sergei Lapenkow gewesen. Lapenkow verglich 2022 die Zukunfts­gerichtetheit der Sowjetunion mit der Rückwärts­gewandtheit der nun instrumentalisierten Aktion. "Die Vergangenheit ist um der Zukunft willen, nicht umgekehrt." Die augenfälligsten Zeugen einer Perversion waren die nach vom Staat organisierten Märschen weg­geworfenen Porträts der angeblich Verehrten.[2] Kritiker warfen der Bewegung die Verherrlichung der Kriegszeit vor und gründeten die Bewegung "Unsterbliche Baracke" zur Erinnerung an die Millionen von Opfern des Gulag[wp] und den Terror des sowjetischen Regimes gegenüber der eigenen Bevölkerung.[3]

Im Jahr 2015 zum 70. Jahrestag des Sieges fand die Aktion in Russland, Österreich, Aserbaidschan, Belarus[wp], Deutschland, Israel, Irland[wp], Kasachstan, Kirgistan[wp], der Mongolei[wp], Norwegen[wp], den USA, der Ukraine und in Estland[wp] statt.[6] In Moskau wurde sie nach der Siegesparade auf dem Roten Platz[wp] und auf den Straßen der Stadt abgehalten. Nach Angaben der Polizei nahmen daran 500.000 Menschen teil, darunter auch Präsident Wladimir Putin, der das Porträt seines Vaters trug, der im Zweiten Weltkrieg Soldat war.

Organisatorisches

Die Organisation der öffentlichen Veranstaltung übernimmt die patriotische Bewegung "Ewiges Regiment". Eine Voranmeldung zur Teilnahme ist nicht erforderlich. Ziel der Aktion ist die Ehrung eines Familienmitglieds, der ein Kriegsveteran, ein Partisan, ein Untergrund­kämpfer, ein Arbeiter der Rüstungsindustrie an der Heimatfront, ein KZ[wp]-Insasse oder ein Überlebender der Leningrader Blockade[wp] war. Verboten ist das Zurschaustellen jeglicher kommerzieller oder politischer Botschaften. Auch das öffentliche Zeigen roter Fahnen und Porträts Stalins ist untersagt.

Zitate

Der erste Themenblock Europäisierung von Gedenktagen und Jahresfeiern / Europeanizing Memorial Days and Anniversary Celebrations versammelte Beiträge zu europäischen und anti­europäischen Inszenierungen von Gedenktagen mit gesamt­europäischer Bedeutung. Er wurde mit dem Vortrag Zwischen Politisierung und Unterhaltung: Der 9. Mai im postsowjetischen Europa von Ekaterina Makhotina (Bonn) eröffnet. Sie zeigte darin, dass die gegenwärtige politische Führung Russlands im 9. Mai und dessen Gedenken eine der wichtigsten Quellen ihrer Legitimität, bzw. Legitimation ihrer geopolitischen Ansprüche sieht. Der 9. Mai - 'Tag des Sieges' soll als wichtigster Gedenktag nationale, soziale und Generations­unterschiede überbrücken. Die Bedeutung des Gedenktages hat - verglichen mit der Feierpraxis in der Sowjetunion[wp] – deutlich gewonnen, dies gilt auch für den Stellenwert Moskaus gegenüber regionalen Zentren und deren Gedenkfeiern. Neue Gestaltung und Inhalte wurden eingeführt: sakrale, nationale (das Tragen des Georgs-Bändchens kann Ausdruck von Verbundenheit mit Russland und Protest­haltung gegenüber den von den USA als Klientelstaaten erworbenen sowjetischen Nachfolge­staaten[wp] wie den baltischen Staaten und der Ukraine zum Ausdruck bringen), Бессмертный полк [Ewiges Regiment] ermöglicht individualisierte Erinnerung, Eventisierung bindet jüngere Generationen ein. Insbesondere beim Бессмертный полк lässt sich ein Eingreifen staatlicher Stellen nachweisen (Listen mit Personen, derer gedacht / nicht gedacht werden darf). Ob die ältere Generation in Festuniformen marschiert, die jüngere das Event im Vordergrund sieht, es geht vor allem um den Ausdruck von Verbundenheit mit der Gemeinschaft, ob aus Stolz, Angst, Trauer oder Langeweile ist unerheblich.
– Renata Sirota-Frohnauer[7]
Zitat: «Die "internationale Press-Sekretärin der Organisation ewiges Regiment" ist die Propagandistin Swetlana Konev - meines Wissens wohnt und arbeitet sie weiterhin völlig unbehelligt im schönen Zürich (von wo aus auch ihre Hass­propaganda gegen UKR und Queer-Bashing).»[8]
Zitat: «Der "davidischen Herrschaft" ist ein ewiges Regiment, ein Regiment des Friedens und der Gerechtigkeit zugedacht. "Das Volk" des Verses 34 steht also für die damals populären apokalyptischen Hoffnungen.»[9]

Einzelnachweise

  1. "Weißt du, da war Krieg", дekoder (Original am 9. Mai 2017 von Lika Kremer, Galina Timtschenko, Wladimir Zybulski - Übersetzung (gekürzt) 9. Mai 2017 von dekoder-Team)
  2. 2,0 2,1 «Можем повторить - это замена проекта будущего» Основатель «Бессмертного полка» - о рейдерском захвате патриотизма, Novaya Gazeta am 19. Oktober 2022
    Deutsch: "Wir können wiederholen - dies ist ein Ersatz für das Projekt der Zukunft"
    Der Gründer des "Ewigen Regiments" - über die Übernahme des Patriotismus durch Raider
  3. 3,0 3,1 Siegestag: "Unsterbliches Regiment" erreicht Millionengrenze - Sankt-Petersburger Herold, St. Petersburger Herold am 10. Mai 2018
  4. Russland am 9. Mai: Wie Wladimir Putin den "Tag des Sieges" kapert, Der Spiegel am 7. Mai 2022
    "Das 'Unsterbliche Regiment' war anfangs ein Gedenken von unten. Inzwischen setzt sich Putin seit 2015 regelmäßig an die Spitze des Umzugs und versucht, die Zeremonie zu kapern."
  5. Das ist Putins Chef-Propagandistin in der Schweiz, Blick am 1. April 2022
  6. "Бессмертный полк" в день Победы в Берлине пройдет в Трептов-парке, TASS am 9. April 2015
  7. Pdf-icon-extern.svg Lokalisierung Europas in ostmitteleuropäischen Erinnerungskulturen / Localizing europe in Central European Cultures of Memor[ext] - Renata Sirota-Frohnauer, 09/2018 (Seiten 227/8)
  8. Twitter: @Staub_T - 8. Mai 2023 - 22:38 Uhr
  9. nach Epiphanias.doc Predigttext für den letzten Sonntag nach Epiphanias (28. Januar)

Querverweise

Netzverweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Unsterbliches Regiment (24. Oktober 2022) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.